Language Validation and Translating Games

TransWinter
Since Geh nicht in den Winterwald, the German language version of Don’t Walk in Winter Wood, came out earlier this year, I cannot quite shake the thought of language validation in the context of roleplaying and storytelling games.

This started off with the question whether Geh nicht in den Winterwald and Don’t Walk in Winter Wood can be considered to be the same game at all.

The rules of Don’t Walk in Winter Wood prescribe language conventions to be used in the game, specifically, they call for descriptions in the third person and in past tense. These rules have been directly translated into German.

However, do these specific conventions actually have the same effect when applied to two language so different as English and German (especially when it comes to tenses)? Will an Englishspeaker and a Germanspeaker really have the same – or at least a very similar – experience based on these exact conventions, applied without change to both languages?

This brings us into the realm of language validation.

Although I doubt that anyone will seriously consider doing that.

3 Comments


  1. Hast du dazu noch ein paar Gedanken mehr? Was meinst du genau mit „Sprachvalidierung“? Oder ist das hier absichtlich so eine Art Gedankensplitter?

    Ich übersetze hobbymäßig manchmal kurze Rollenspiele und bin am Thema interessiert.

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    1. Beispiel: Wenn ich einen Fragebogen benutze, um von einem Patienten etwas über empfundene Schmerzen zu erfahren, dann hängt das Ergebnis natürlich daran, wie die Frage(n) und Antwortmöglichkeiten genau formuliert sind.

      Wenn ich dann die Ergebnisse von Patienten, die verschiedene Sprachen sprechen, miteinander vergleichen möchte, dann muss ich sicherstellen, dass die gestellten Fragen und die angeboteten Antwortmöglichkeiten in den jeweiligen Sprachen auch tatsächlich inhaltlich vergleichbar sind und geht entsprechend über die “einfache” Übersetzung auf dem Papier hinaus.

      Wie gesagt, das ist auch in meinen Augen überkandidelt, da für Rollenspiele wirklich eine ganze Maschinerie anzuwerfen. Aber durch Winter Wood musste ich dennoch daran denken.

      Hinzu kommt, dass es ja auch um Sprache im Spielgeschehen und nicht nur im Spielmaterial selbst geht, was die Sache nicht einfacher macht.

      Bei den Regeln selber, gerade bei kompakten, wäre die einfachste Form, die sich des Spaßes halber auch realisieren ließe, die Rück-Übersetzung durch eine zweite Person: Also erst die Regeln/das Spiel ins Deutsche übersetzen, dann jemanden bitten, diesen deutschen Text in die Originalsprache zu übersetzen, und dann abgleichen ob der neue Text und der Ursprungstext zusammenpassen.

      Aber das geht eben noch weit vorbei, an der Frage, wie manches dann in der Anwendung begriffen wird und, noch schwieriger, welche weiteren Auswirkungen (zum Beispiel auf die intendierte beziehungsweise die hervorgerufene Stimmung) das hat.

      Spannend, aber wohl jenseits des praktisch umsetzbaren.

      (Und außerdem angesichts der Uhrzeit vermutlich etwas wirr hier im Kommentar. Entschuldigung dafür.)

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