12 Comments


  1. F├╝r das Grundproblem kenne ich eine L├Âsung: Nicht lesen …

    Und nur, weil wer gut Rezis schreiben kann, kann ernicht mit selber Qualit├Ąt Spielmaterial schreiben und umgekehrt. Nat├╝rlich kann das klappen, muss es aber nicht.

    Generell kann ich dieses Bed├╝rfnis verstehen, aber eigentlich sind Rezis – neben Mund-zu-Mund-Propaganda – das einzig effektive Promotionsmittel der Verlage. Und letzteres kann man schlecht beeinflussen, ersteres schon – indem mal flei├čig welche verschickt.

    Aus Rezensentensicht muss ich sagen, dass ich heutzutage eigentlich auch nur noch das rezensiere, was mich anspricht – eigentlich lehne ich mehr Rezianfragen ab als ich annehme. Rezis sind tats├Ąchlich zeitaufw├Ąndig, aber ruft auch andere F├Ąhigkeiten ab als Spielmaterial, von daher hab ich auch ab und an das Bed├╝rfnis, letzteres zu machen.

    Das Leute Lust haben, auch Material zu liefern, sieht man ja z. B. bei Aktionen wie WOPC oder W├╝nsch Dir was, Blogger – man muss sie nur motivieren.

    Von daher halte ich Feedback auch so wichtig, z.B. in Form so eines Kommentars. Erschreckenerweise erzeugt Spielmaterial oft noch weniger Feedback als Rezis …

    Soweit mein Gedankenpotpourri. ­čśë

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    1. Der Greif spricht mir da aus der Seele. Spielmaterial ist zum Teil wesentlich mehr Aufwand bei wesentlich weniger Gegenwert.

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    2. Ja, Nichtlesen funktioniert f├╝r den Einzelfall ausgezeichnet, keine Frage. Ich bin auch ganz froh damit. Weniger froh bin ich, wenn ich zum Beispiel in den Feed von RSP-Blogs schaue, und dort erfahre, dass es zwar wieder 88 neue Rezensionen, aber nicht einen (f├╝r mich) spannenden Artikel irgendwo gibt…

      Ob Feedback/Kommentare jetzt aber das ausschlaggebende Kriterium ist? Wenn ich danach ginge, dann m├╝sste ich ja offensichtlich mehr solche Tiraden/Meinungsartikel wie diese da oben absondern, denn mehr Kommentare als beim meisten Material hier im Blog haben sich jetzt schon eingestellt (mehr Zugriffe in k├╝rzerer Zeit ├╝brigens auch)…

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        1. Das wei├č ich, wenn ich es sehe.

          V├Âllig ernst gemeint. Auch da spielt das Entdecken eine Rolle.

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      1. “Ja, Nichtlesen funktioniert f├╝r den Einzelfall ausgezeichnet, keine Frage. Ich bin auch ganz froh damit. Weniger froh bin ich, wenn ich zum Beispiel in den Feed von RSP-Blogs schaue, und dort erfahre, dass es zwar wieder 88 neue Rezensionen, aber nicht einen (f├╝r mich) spannenden Artikel irgendwo gibtÔÇŽ” – Ja, gut, da ist was dran. Auch ich w├╝nsche mir mehr Rollenspielmaterial, darum versuche ich meine Karnevalsvorschl├Ąge immer so zu machen, dass Rollenspielmaterial zumindest ein m├Âglicher Beitrag ist – hat imho bisher gut geklappt. Oder organisier Sachen wie WOPC oder WdW,B. Ich hab immer das Gef├╝hl, wenn man sowas macht und etwas promotet, gibt es immer einige Interessierte, die das dankbar zum Anla├č nehmen. sofern schlie├če ich mich Teddys Frage an: Was f├╝r Material suchst Du denn?

        “Ob Feedback/Kommentare jetzt aber das ausschlaggebende Kriterium ist? Wenn ich danach ginge, dann m├╝sste ich ja offensichtlich mehr solche Tiraden/Meinungsartikel wie diese da oben absondern, denn mehr Kommentare als beim meisten Material hier im Blog haben sich jetzt schon eingestellt (mehr Zugriffe in k├╝rzerer Zeit ├╝brigens auch)ÔÇŽ” – Ja, klicktechnisch scheinen sich Rants / Meinungskonfrontationen zu lohnen, man kann ja auch leicht was zu schreiben und diskutieren, statt nur beif├Ąllig zu nicken. Es ist halt die Frage, wie motiviert man zum Schreiben von Material. Imho ist der beste Weg, das Material zu zoggen und_ dar├╝ber zu berichten (Warum? Damit der Schreibende das eben auch wei├č …). Ich hab ja mein Fanzine schon vor fast 20 Jahren begonnen, da war es immer ein gro├čartiger Motivationsschub, wenn jemand an den Fanzinestand kam (oder einen Brief schrieb) und es gespielt hatte ud nun eine Stelle doof fand, lobte oder anders gespielt hat. Das meine ich mit Feedback. Es ist doch viel wahrscheinlicher, dass jemand wieder ein Oneshot schreibt, oder sein System weiterentwickelt, wenn da 5 Kommentare drunterstehen von Leute, die es getestet haben. In jedem Fall immer aktiv werden, wenn man etwas sieht, was einem gef├Ąllt – und dies dem Macher sagen.

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  2. Da ich fasst immer Rezensionen lese, bevor ich ein Rollenspielprodukt kaufe, wird es wenig verwundern, dass ich der Meinung oben gar nicht folgen kann. Mit meinem schmalen Studentengeldbeutel macht jeder Fehlkauf weniger Geld frei f├╝r andere sch├Âne Sachen. Das eine Rezension immer teils subjektiv ist, gerade da es um ein Hobby geht in das viel Herzblut gesteckt wird, ja eigentlich klar. Eine Rezension erleichtert meine Kaufentscheidung nur, sie nimmt sie mir nicht ab. Und zur fehlenden Enduckungsreise: Ich entdecke lieber Details, die in der Rezension nur angedeutet wurden, als dass ich mein Geld verschwendet habe! Wie schon erw├Ąhnt wird ja auch niemand gezwungen Rezensionen zu lesen.

    Ich kann allerdings auch nachvollziehen, dass man lieber sch├Âne Artikel statt Rezis lesen m├Âchte. Doch daran gebe ich den Rezis (oder ihren Autoren) nicht die Schuld. Andere Sachen sind halt oft schwieriger zu schreiben, wie hier schon erw├Ąhnt, daher hie├če es wahrscheinlich oft Rezensionen oder gar nichts.

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    1. F├╝r die Kaufentscheidungen finde ich bei meiner Einstellung zu Rezensionen das selbst Probelesen als wichtiges Instrument.
      Leider nicht zu verwechseln mit der Online-Leseprobe, denn der fehlt meistens auch wieder der Aspekt des sich frei Umschauens, der Panormablick. Da muss eigentlich schon ein Ansichtsexemplar in einem Laden oder ein vollst├Ąndiges pdf her.

      (Wobei ich auch zugebe, dass ich teilweise auch einfach blind kaufe, was nat├╝rlich das beschriebene Risiko der Geldverschwendung birgt.)

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  3. Ich weiss genau was Du meinst! Ich halte aber eine Sache dagegen: Ohne die Rezensionen wieland auf RPG.Net h├Âtte ich von vielen Dingen nie erfahren.

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