9 Comments


  1. Das… ist… genial! So richtig genial!
    1) Du hast recht, das System ist so universal, dass es locker auch in andere Systeme eingebaut werden kann. Die Limitierung auf 20 Murmeln zwingt die Meisterin dazu, sich genau zu überlegen, sie die Geheimorganisation der Verschwörer aussehen muss.
    2) Die Extrembeispiele zeigen, dass dieses System grundsätzlich für alle Organisationen verwendet werden kann.

    Ich würde die Idee gern um die Münzen erweitern. Passt dann sowohl für Geheimorganisationen wie auch für offene Organisationen.

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  2. Danke für das Lob.

    Ich überlege diesen Mechanismus in der Planung für meine Princes of the Apocalypse (D&D 5e) Runde zu benutzen und zwischen den Sessions das Vorgehen und Verhalten der (gegnerischen) Fraktionen in der Kampagne damit nachzubilden bzw. ein paar coole Ideen zu generieren.

    Wie würdest du die Münzen denn am Besten einbinden wollen?

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    1. Nunja… Solche Organisationen wie eine Kirche dargestellt werden… die haben Gläubige, die Geld spenden, Kirchen bauen und ausstatten. Die Sollten zumindest zwei, drei Münzen im Beutel haben. Auch Organisationen, in denen viele Reiche sind, sollten eine Münze haben (wenn die Geizhälse in die geheime Schwarze Kasse spenden).
      Mit dem Gold könnten auch Heldinnen bestochen werden…

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  3. Hierzu passt zudem der Ansatz von 7te See, mit dem Schurken dargestellt werden. Dort haben Widersacher nur zwei Werte ( Stärke und Einfluss), und müssen diese als Wetteinsatz aufbringen, um an Macht zu gewinnen. Gelingt die entsprechende Intrige, erhält der Schurke den Einsatz als Gewinn und wird so stärker; durchkreuzen die Helden die Pläne, ist die Macht verloren.

    Auch in Beutelschneider könnte man so den Aufstieg und Fall von Organisationen verschiedener Größe abbilden, die dann nicht zwingend alle mit 20 Murmeln beginnen müssten.

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    1. Die 20 Murmeln habe ich lediglich gewählt, um die parallele zur Charaktererschaffung zu haben und an den drei Farben habe ich festgehalten, weil ich Triage mag. 🙂

      Bei weniger Murmeln würde ich persönlich aufpassen, weil die Wahrscheinlichkeiten sich natürlich verschieben.

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      1. Die Farbtriage ist essentiell für Beutelschneider und macht gerade den Charme dieser Verschwörerregeln aus.

        Was die Wahrscheinlichkeiten bei kleiner Murmelanzahl angeht: Wäre das wirklich so schlimm? Eine kleine Organisation setzt eben mit ihren geringen Ressourcen alles auf eine Karte, und ist dabei auch für ihre Feinde vorhersehbar.

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        1. Schlimm ist es keinesfalls! Du beschreibst ja gleich mit welche “Geschichte” eine geringere Murmelzahl erzählen kann bzw. was man so alles beachten/bedenken kann. Spontan hätte ich aufstrebenden Organisationen/Verschwörungen mehr weiße oder schwarze Murmeln gegeben, aber einfach eine geringere Anzahl Murmeln zu nehmen, scheint mir auch interessant.

          Ich überlege ja immer noch, ob es sich lohnt diesen “Wettmechanismus” aus 7te See irgendwie zu adaptieren…

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          1. Ein Wetten lässt sich ja auch als ein Zusammenziehen von den normalerweise separaten Griffen in den Beutel für Auseinandersetzung und Effekt (Schaden) begreifen. Wenn ich eine Auseinandersetzung verliere, die ansonsten in Schaden (oder einer anderen Beutelmanipulation – dann gegebenenfalls auch bei gewonnener Auseinandersetzung beziehungsweise erfolgreicher Herausforderung) münden würde, wird hierfür nicht noch einmal neu gezogen, sondern der Austausch/die Veränderung mit den Murmeln vollzogen, die ich sowieso schon in der Hand habe.


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