Ogers Wunsch von 2019:
„… Füllmaterial für eine Shadowrun/Cyberpunk-Hexcrawl-Kampagne in den Barrens/Ghetto/sonstiges Abrissviertel.
Damit meine ich so 10-20 kurz und knackig beschriebene Orte oder Begegnungen, über die man stolpern kann.“
100 insgesamt, je zehn für zehn Systeme (gut, neun Systeme, einmal generisch).
Generisch
- Lieferstop: Die letzte Adresse, die die meisten Lieferdienste der Stadt noch anfahren und daher ein gängiger Treffpunkt für alle, die an diesen Segnungen der Zivilisation teilhaben wollen. Außerdem ein Umschlagplatz für allerlei durch die Lieferungen oberflächlich bemäntelte Geschäfte.
- Lagerhausclub: Die Parties in dieser alten Lagerhalle sind bei slummenden Kids aus der Oberschicht beliebt.
- Apotheke: Die Apotheke bereitet Medikamentenreste und -abfälle auf und gibt sie für kleines Geld weiter. Umsonst ist hier nichts zu haben, es reicht sowieso schon nicht für alle und auch kaum zum Leben für die Betreiber. Die Quelle für die Ausgangsmaterialien sind Spenden, containern bei Herstellern, Krankenhäusern und anderen Versorgern, und wohlmöglich weitere Maßnahmen.
- Tankstelle: Hier wird gestohlener Treibstoff verkauft. Das Angebot wechselt und teilweise sind auch exotische (Bei-)Mischungen zu haben. Mit der Wachmannschaft ist nicht zu spaßen.
- Townhousebauruine: Dieser Komplex von „exklusiven Townhouses“ besteht nur aus leeren Betonschalen. Ausnahme ist das alte Ansichtshaus, das zwar mittlerweile auch deutlich gelitten hat, aber durch seine einst luxuriöse Ausstattung immernoch zum mit weitem Abstand Besten gehört, was im Viertel zu haben ist. Entsprechend eifersüchtig wacht auch die residierende Gang über ihre Burg.
- Agentur: Angegriffene Broschüren und Infomaterialien bewerben zwar alles von Modelling, über Personal- zu Heiratsvermittlung, aber mit Menschenhandel lässt sich die Tätigkeit wesentlich besser beschreiben. Vor Ort wird hauptsächlich der Einkauf geregelt.
- Drive-through Dealer: Dieses ehemalige Autoschnellrestaurant wurde von einer Gang zum Drogenumschlagplatz umfunktioniert, wobei alte Einrichtungen wie die Gegensprechanlagen, Kameras, Durchreichen und Wegfahrsperren als Teil der Absicherung der Geschäfte benutzt werden.
- Grenzblock: Dieser Appartmentblock dominiert eine der Hauptzufahrtsstrassen. Ein Heckenschütze kann von hier aus große Teile des Verkehrs lahmlegen.
- Parkplatz: Diese riesige leere Fläche sollte der Parkplatz für ein nie gebautes Einkaufszentrum werden. Ohne Deckung und Versteckmöglichkeiten wird er als neutraler Boden, ob seiner Größe auch für seltene große Deals oder Versammlungen (vor allem von motorisierten Gruppen) genutzt.
- Studentische Suppenküche: Diese Suppenküche wird von einer studentischen Aktivistengruppe betrieben, die unter anderem die Entsorgung der Unimensa als Quelle bemühen.
Shadowrun
- The Rat’s Arse: Der Rattenburger schmeckt wie Arsch, aber die Getränke sind nicht schlechter, als sie billig sind. Der Teufelsrattenkönig im Keller wird in Ruhe gelassen, da er unter dem Schutz eines Schamanen steht.
- Bunraku Rescue: Hier betreiben ein Straßendoc und eine Deckerin zusammen mit wechselnden Helfern eine verdeckte Spezialklinik, um ehemalige Bunrakupuppen zu rehabilitieren. Wenn Geld im Spiel ist, wollen sie auch ihren Anteil sehen, aber ansonsten tuen sie, was sie können, auch ohne Gegenleistungen zu erwarten.
- Samurai Spirit: Doppeldeutig finden sich hier, wo vor einigen Jahren ein lokaler Straßensamurai seinen Last Stand gegen ein Konzern-Team hatte, anstatt sich zu ergeben, ein aufwändiges Mural, das andere Straßensamurai immer wieder aufsuchen und manchmal Gaben hinterlassen, aber angeblich soll auch die geisterhafte Erscheinung des Getöteten hier schon mehr als einmal gesichtet worden sein.
- Magische Manufaktur: In dieser Hinterhofwerkstatt wird in Handarbeit Telesma, vor allem für Fetische, vorbereitet, das seine Abnehmer in verschiedenen Taliskrämern findet.
- Geschlossenes Quarantänenotkrankenhaus: Dieses Krankenhaus wurde während der letzten VITAS-Welle in Containermodulbauweise errichtet und danach ohne Rückbau aufgegeben.
- Human Vintage Café: Eingerichtet und dekortiert mit Gegenständen aus der Zeit vor dem Erwachen ist dieses Café bei Humanis Policlub-Mitgliedern und ähnlich Gesinnten beliebt.
- Vergrabener Fokus: In dieser Baulücke sind häufig erwachte Critter anzutreffen, was die Einheimischen fernhält – die Wesen werden von dem Fokus angezogen, der hier vergraben wurde, tief genug, um durch das bedeckende Erdreich aus dem Astralraum nur schwer auffindbar zu sein.
- Exterritoriales Squatting: Da sich der Konzern für das Gelände zur Zeit nicht zu interessieren scheint, haben etliche Squatter es als ideales Lager für sich ausgemacht, da die Jurisdiktion von Lone Star und erst recht von anderen Konzerndiensten an der Grundstücksgrenze und dem löcherigen Zaun aufhört.
- INSECTS AMONG US!: Prangt als riesiges grelles Neongrafitto an diesem anderweitg unauffälligen Abbruchhaus.
- Cyber-Gym: Diese Muskelbude ist besonders für schwer Vercyberte ausgelegt, nicht nur was die Geräte, sondern auch was die Betreuung angeht.
SLA Industries
- Landeplatz: Eine vertikale Baulücke erlaubt es einem geschickten Piloten hier einen Helikopter oder Senkrechtstarter von der Stadtoberfläche bis auf dieses Level hinab zu manövrieren. Die Bewohner des Sektors wissen, dass sich Operatives bei hohem Zeitdruck bevorzugt über diesen Weg absetzen oder abholen lassen.
- GoreZone: Der gesamte Block ist ringsherum mit frisch installierten und Kamera-gespickten Barrieren eingesperrt, die ihre Warnung/ Werbebotschaft in gewaltigen Lettern proklamieren „GoreZone – Death Till Dawn“.
- Prop Corner: An dieser Straßenecke sind zu jeder Tages- und Nachtzeit ein paar Props anzutreffen. Die Ecke selbst wird von den Söldnern als neutrale Zone betrachtet und es gehört zum guten Ton, dass von verfeindeten Gruppen angeheuerte Props den Ort über verschiedene Straßen verlassen.
- Kanaldeckel: Über diesem Kanaldeckel wurde eine an einen Miniaturbunker erinnernde Konstruktion errichtet, deren eigene Einstiegsluke erst mit einem Zugangscode (SCL 10A) entriegelt werden muss, ehe der Kanaldeckel selbst zugänglich ist, dessen Schacht etliche Ebenen hinunter führt.
- TV-Reparaturen: Der Laden bietet auch Second Hand-Geräte an – ein schwunghaftes Geschäft, da viele Abhängige nicht warten können, bis ihr Apparat repariert ist. Entsprechend hoch sind auch die Aufschläge, um eine Schnellreparatur zu bekommen.
- Shaktarunterkunft: Eine kleine Kommune unterprivilegierter Shaktar hat sich hier zusammengefunden, und das Gebäude so weit ihnen möglich nach ihren Vorstellungen und Bedürfnissen umgestaltet und eingerichtet. Für Besucher am augenfälligsten sind neben den bunten Streifenvorhängen, die weitgehend freigeräumte Lobby, um Platz für einen Duellkreis zu schaffen.
- Soft Company Outlet: Eine Soft Company hat dieses Supermarktgebäude komplett übernommen und unter Nutzung der vorherigen Markteinrichtung einen eigenen Outletstore für ihre Produktpalette eingerichtet.
- Antiquariat: Die Besitzerin ist, nachdem quasi ihr gesamter Bestand an alten Zeitungen, für den sie jahrelang berühmt war, beschlagnahmt wurde, auf Politik umgestiegen, nicht nur, um außer Solidaritätbekundungen auch Geld von auftauchenden Aktivisten bekommen zu können.
- Proto-Frother-Gemeinschaft: Ein Frother Clan in Entstehung, die ersten Mitglieder der Gemeinschaft, die mit von Geburt an erhöhte Toleranzen und andere Auswirkungen des Konsums ihrer Eltern und Großeltern zeigen kommen langsam in die Pubertät.
- Manchine Shop: Dem Eisenwarenhandel und Werkstatt umgibt eine spürbare Aura der Furcht und Ablehnung – die Gerüchte haben tatsächlich einen wahren Kern, denn der Betreiber ist ein Kultist, der seinem Gott nicht nur mit mechanischen Ersatzteilen zu Diensten sein möchte.
Blue Planet
- Long John Raffinerie: Technisch zwar nicht auf bestem Stand und in Effizienz und Kapazität begrenzt, bietet diese „Hinterhofraffinerie“ einen wichtigen Zugang für alle, die aus ihren eigenen Gründen die großen etablierten Teilnehmer der Long John-Verarbeitungskette vermeiden wollen.
- Fungus Farm: Hinter diesem Namen verbirgt sich eine Müllkippe für mit Fast Fungus befallene Bioplastikartikel, zum großen Teil Gegenstände, die von Newcomern aus dem Sol-System mitgebracht wurden.
- Avatar Street: Diese für ihre Eigenheit bekannte Gasse ist unter einigem, auch Improvisationstalent verlangenden, Aufwand komplett mit guter Datenverbindung ausgeleuchtet, so dass der Slum und alle Anwesenden unter einer farbenfrohen Augmentationsschicht verschwinden.
- Modshop: Es sind die Implantate selbst, die hier über – oder unter – der Theke gehandelt werden, der Kunde ist selbst dafür veantwortlich eine Klinik zu finden, um die Ware auch einzusetzen.
- Wet Curiosities: Vermitteln spezialisierte Dienstleistungen von Natives an Newcomer – was zunächst nach Escort-Agentur klingt, ist es nur zum Teil, denn Führer, Bootsbesatzungen, Jäger, Ärzte, und sogar Söldner sind ebenso in der Kartei vertreten.
- Headjobs: Offerieren Biomodifikation zur Persönlichkeitsanpassung und wenige Fragen, solange die Unterschrift auf der Einwilligungserklärung stimmt und der Compliance damit formal Genüge getan wird.
- The Blotch: Die Betreiber sind zwar längst frei von ihren eigenen Kryoschlafeffloreszenzen, aber ihre Bar ist vor und hinter der Theke immer gut mit frisch aufgetauten Newcomern gefüllt, ein Anlaufpunkt für die, die nach ihrer Ankunft nicht wissen wohin.
- Earth Recycling: Das Unternehmen hat sich auf das Ausschlachten (viel seltener das direkte Wiederaufarbeiten) von Erdprodukten spezialisiert, wobei ein guter Teil der Überreste ihren Weg dann auf die Fungus Farm findet.
- Zero Nation-Zelle: Dieses heruntergekommene Hostel wird von Zero Nation als Unterschlupf benutzt, wobei die Hauptaufgabe der lokalen Zelle darin besteht, sich als Mitglieder oder Sympathisanten der Terrororganisation ausgebende Neuankömmlinge zu überprüfen.
- Dirty Fishing: Ein Interspecies-Sexclub, in dem auch ausgiebig Drogen an Delphine gedealt werden.
a|state
- Sparklock-Büchsenmacher: Eine kleine Festung, deren Sicherung und Instandhaltung den Großteil der Gewinne des Geschäfts verschlingt.
- Dinginmacher In dieser klammen Kellerwerkstatt werden Makrodingins repariert und – seltener – gebaut.
- Gerberei: Dieser Hinterhofbetrieb arbeitet mit dem Urin der Bewohner der umliegenden Mietskasernen.
- Messerschleifer: Darum, ob der alte Mann selbst einmal ein Ghostfighter gewesen ist, ranken sich verschiedene Gerüchte, gänzlich unstrittig ist aber, dass mehrere Ghostfighter zu seinen Kunden und Stammkunden gehören.
- Schrottsortierung: Ein großer lokaler Arbeitgeber, hier wird hauptsächlich aus den Kanälen ausgebaggerter Schrott sortiert, um dann weiterverkauft zu werden.
- Ex-Mike Street: In der Straße ist über die Jahre ein Ghetto ausgemusterter Mike-Fighter-Piloten entstanden, Neuzugänge tragen oft zunächst noch alte Loyalitäten und Feindschaften mit, die ihnen aber spätestens nach dem ersten gewalttätigen Vorfall von älteren Veteranen ausgetrieben werden.
- Waisenhaus: Die Einrichtung hält sich mehr schlecht als Recht mit Spenden über Wasser.
- Macrocorp-Checkpoint: Arclight hat hier einen schwer bewaffneten Checkpoint eingerichtet.
- Brückenbaustelle: Schilder verkünden zwar die baldige Fertigstellung dieser modernen Zugbrücke durch Hirplakker, aber tatsächlich ist die Baustelle verlassen. Aus zurückgelassenen Baustoffen und herangeschafften anderen Materialien – Planken, Seilen, Planen – haben die Anwohner stattdessen ihre eigene Brücke auf der Macrocorp-Bauruine improvisiert.
- Simil: Sehr oft steht an dieser Straßenecke ein Simil mit dem Gesicht eines bekannten Opernsängers und starrt ins Leere.
The Red Star
- Protokollhändler: An diesem Stand werden Protokollkomponenten, Zaubereiparaphernalia und eine breite Auswahl von Talismanen, getrockneten Kräutern und anderen im Volksglauben wundermächtigen Gegenständen feilgeboten. Der Besitzer kann auch Kontakt zu einigen Zauberinnen herstellen, die etwaige Protokolle anwenden können – nachdem die passenden Komponenten erworben wurden, versteht sich.
- Filtrationspunkt: Die Rote Flotte hat mit zwei Zügen Infanterie und mehreren APKs an dieser Kreuzung einen vorläufigen Filtrationspunkt eingerichtet. Die verantwortlichen Offiziere haben sich und ihre Dienststelle in einem Eckgebäude eingerichtet und führen dort Verhöre durch, Verschläge in den halbzerstörten Garagen auf dem zugehörigen Hof dienen der Unterbringung von Gefangenen.
- Deserteure: Eine kleine Gruppe kürzlich desertierter Rotflottisten versteckt sich in der Wohnung einer Familie, zu der sie sich mit einer Mischung aus Bitten und Drohungen Zugang verschafft haben.
- Verbannte: Von ihren ursprünglichen Wohnorten exiliert, haben sie sich zu einer informalen Strafkolonie zusammengefunden.
- Großer Künstler: Einst ein gefeierter Autor, aber seit dem Fall der Union nicht mehr gefragt, und nachdem er in der ersten Zeit seine überall achtlos weggeworfenen Werke eingesammelt hat, ist er längst dazu übergegangen, mit ihnen zu heizen (zumindest mit den doppelten Exemplaren).
- Denkmal: Die telekinetische Lanze des Rotflottisten in der Uniform des großen vaterländischen Krieges ist eine echte Waffe, einsatzbereit, wenn sie von seiner Betonhand und ihrer Armierung befreit würde.
- Liftblock: Ein alter Liftblock eines Luftschiffes hängt – in langsamer Oszillation zwischen einem viertel und anderthalb Metern über dem Boden schwebend – schief in der Ruine des von ihm bei seinem Absturz zertrümmerten Hauses.
- Ingenieurzauberin: Sie hält sich nach ihrer Entlassung aus dem Flottendienst mit Gelegenheitsreparaturen über Wasser, ihr kleines Appartment mehr Werkstatt und Schrott- (großzügig: „Ersatzteil-„) -lager als Wohnung.
- Bersk-Studio: Bietet Trainingsmöglichkeiten und Kurse in Bersk-Ringen an.
- Shell-Untergrundtempel: Ein inoffizielles Kloster, das von traumatisierten Veteranen (Shells) des Al’Istaan-Krieges gegründet wurde.
Rifts
- Deadboy-Xylophon: Dieses öffentliche Musikinstrument besteht aus einer (wachsenden) Sammlung an aufgereihten CS-Helmen (und einem Skelebotschädel), die mit einem Paar bereitliegender Klöppel „gespielt“ werden können. Manche Gruppierungen nutzen das Xylophon für wortwörtliche „Erkennungsmelodien“ bei Treffen oder für andere Signale.
- The Weapon: Diese Kneipe ist um und in eine gewaltigen Roboartilleriestellung unbekannten Ursprungs und fremdartiger Bauweise hineingebaut. Nach allgemeinem Dafürhalten ist das in den Himmel ragende Geschütz nicht mehr funktionsfähig.
- Skycycle-Garage: Dieses prä-apokalyptische Parkhaus ist vollkommen verschüttet und nur durch ein Loch in seiner Decke zu erreichen – was zu seiner neuen Verwendung geführt hat, denn so lange ein Fahrzeug senkrect hinein- und hinausfliegen kann, lässt es sich im Inneren immernoch trefflich und sicher abstellen.
- Wahrsager: Ein talentierter Scharlatan, der für Vampire spioniert.
- Cactus Saloon: Betrieben von einer Familiy Kaktusleute, die Auswahl verschiedener infundierter Kräuter- und Obstspirituosen ist beachtlich, und Früchte und Pflanzen sind immer gern gesehene Zahlungs- beziehungsweise Tauschmittel.
- Juice Up: Augmentierungen werden zwar nicht angeboten, aber Ausrüstung, Paraphernalia, und Drogen aller Art für den interessierten (oder leidenden) Juicer sind hier erhältlich.
- Ladestation: Hier können E-Clips geladen und gekauft werden. Exotische Modelle betrachten die drei Operator der Ladestation als Herausforderung, nicht als Hindernis.
- Tätowierer: Salon ist definitiv nicht das richtige Wort für einen Stuhl unter einer Plastikplane, und während hier keine magischen Tätowierungen zu bekommen sind, hat der Inhaber ein geradezu enzyklopädisches Wissen über diese und kann sie samt ihrer Wirkung und oft genug ihrer Herkunft identifizieren.
- MDC Patchup: Repariert alle Arten von Panzerungen, ob Körperpanzerung, Roboter, oder Fahrzeuge – und das Konvolut an Ersatzplatten und -komponeten, das die Wände bedeckt und in Trauben von Ketten an der Decke hängt sorgt sogar dafür, dass kleinere Reparaturen in der Regel wie neu aussehen – größere hingegen machen rasch den Eindruck einer Mega Damage-Steppdecke.
- Borg Wrestling: Diese Wrestlinggym und -arena ist auf Fullborgs ausgelegt, lässt aber auch – nach Aufklärung, dass keinerlei Verantwortung übernommen wird – auch Teilborgs trainieren und kämpfen.
Warhammer 40.000
- Der Bescheidene Schrein des Imperators Unter Uns: Der nackten Statue des Imperators in diesem Schrein werden Kleidungsstücke geopfert. Der Priester des Schreins verkauft diese Opfergaben unter der Hand weiter, je nach Qualität einzeln oder – meistens – als Lumpen.
- Kultsymbol: Das Symbol eines häretischen Kultes prangt weithin sichtbar wie eine Herausforderung über einem Durchgang in eine weitere Gasse.
- Das Rote Tor:
- Rekrutierungsplatz: Dieser große, abgesenkte Platz mit seinen beiden Eingangstunneln wird gerne von Gilden oder anderen Organisationen für Auswahl- und Rekrutierungsverfahren genutzt. Die lokale Wachgang lässt sich für Absicherung und Aufsicht bezahlen, entweder, um diese Aufgaben selbst wahrzunehmen, oder aber, um dieses Recht an die Sicherheitsleute der jeweiligen Organisation abzutreten (je nach deren Zahl und Kompetenz räumen die Gangkrieger aber auch sehr zuvorkommend freiwillig das Feld).
- Chembrunnen: Am Grund des von Hand ausgehobenen und mit Schrott abgestützten Schachts mischen sich von industriellen Abwässern aus den dicken Schlackekrusten ausgewaschene Stoffe mit den Ausflüssen aus uralten leckenden Leitungen und längst vergessenen Tankanlagen.
- Mutantenkorrektor: Dieser unlizensierte Chirurg lässt gegen Geld und Gefälligkeiten Mutationen verschwinden. Gegen Geld und Gefälligkeiten hat er ein erstaunlich gutes Gedächtnis.
- Blutspende: Die Blutspendestation selbst ist zwar genau das, wonach sie aussieht, aber in der Wahl der Abnehmer für ihre Produkte ist sie wenig wählerisch, so dass sich hier Angehörige, Vertreter und Agenten von Alchymisten, Söldnerkompanien, Blutkulten, Medicae-Konzernen und dekadenten Adligen teils buchstäblich die Klinke in die Hand geben.
- Halblinghehler: Während es mittlerweile tatsächlich das ist, wofür es schon immer gehalten wurde, ist dieses Geschäft ursprünglich nicht einmal auf Sand, sondern auf Vorurteilen errichtet worden.
- Chronoarena: Diese Kampfgrube besitzt einen eigenen Chronogladiator, der mit einem beständigen Strom an Opfern und Herausforderern am Leben gehalten wird, bis der nächste große Kampf gegen einen anderen Gladiator oder eine besondere Bestie arrangiert werden kann – die Grubenbetreiberin investiert einen Teil ihrer Gewinne in den Ankauf von Implantaten, um auf den Tag vorbereitet zu sein, an dem sie einen neuen Champion produzieren muss.
- Damm/Steinbruch: Die Bewohner nutzen diese gewaltige Wand aus hochqualitativem Rockcrete als Steinbruch. Tatsächlich handelt es sich um einen der Begrenzungsdämme für ein altes Kühlwasserreservoir.
In für einfache Menschen schwer nachzuvollziehenden Rhythmen öffnet sich dieses gewaltige rostrote Schleusentor und speit Prozessionen der Diener des Mars aus, die unter den das Tor stets umlagernden Bittstellern diejenigen selektieren, die sie in das unbekannte Maschinenparadies auf der anderen Seite begleiten dürfen.
CthulhuTech
- Ghettopsychiater: Diese Praxis bietet ein Modicum an fachärztlicher Versorgung für die lokale Bevölkerung, die von den psychischen Zerrüttungen des Äonenkrieges (und der Transformation der Menschheit) nicht weniger betroffen ist als andere.
- Spezialitätenfleischerei: Wenn es sich schlachten lässt, dann geht es hier für die richtige Kundenschaft auch über die Theke. Ohne Empfehlung ist die Auswahl eher übersichtlich.
- Buchhandel: Diese kleine heruntergekommene Buchhandlung dient als Deckmantel für einen schwunghaften Handel mit unlizensierten magischen Formeln unter der Ladentheke. Für den richtigen Preis – oder die richtige Gegenleistung – besorgt die Betreiberin auch eigens bestimmte Formeln.
- EOD-Tempel: In diesem stillgelegten Schwimmbad haben Kultisten des Esoterischen Ordens Dagons einen Tempel eingerichtet. Unregelmäßige orgiastische Parties dienen gleichermaßen der Tarnung wie als Götterdienst.
- Arkaner Einschlag: Nach einer magischen Explosion, über deren Ursache von offizieller Seite nichts verlautbart wurde, ist der verwüstete Bereich abgesperrt, noch hält sich die Bevölkerung größtenteils an das Verbot.
- Luftabwehrstellung: Auf dem freigeräumten Areal steht eine schwere Boden-Luft-Laserkanone mit autonomer Energieversorgung und einem Notfallanschluss an das lokale Stromnetz, die dieses aber schon nach wenigen Schüßen zusammenbrechen lässt.
- Kriegsflüchtlinge: Frisch aufgestellte neuwertige Wohncontainer beherbergen aus verschiedenen Kampfzonen Evakuierte, die nachdem sie aus einer ersten Quarantäne entlassen wurden hier sich selbst überlassen werden.
- Shoggothenversteck: Die miteinander verbundenen Keller dieser hauptsächlich von Mietnomaden bewohnten Wohnanlage dienen einem Shoggothen als Refugium.
- Polizei-Mecha-Depot: Diese gepanzerte Tiefgarage beherbergt mehrere Polizeimecha zur lokalen Aufruhrbekämpfung.
- Tager Safehouse: Die Eldritch Society unterhält eine komplette Etage dieses Apartmentblocks inklusive kommunaler Einrichtungen als Unterschlupf für Tager.
Mechwarrior
- Munitionsmanufaktur: Hier wird in Handarbeit aus Bergegut Munition für Fahrzeug-MGs und leichte Autokanonen aufgearbeitet.
- Sternenbundmemorabilia: Im Hinterzimmer werden viele der angeblichen Artefakte hergestellt, aber es finden auch hin und wieder ein paar echte Stücke ihren Weg in den Laden – ungewöhnlichere jedoch meist unter die Ladentheke.
- The Burn: Außerhalb des Slums als „Söldnerkneipe“ bekannt ist dies ein Anlaufpunkt für auf den Schlachtfeldern zerstörte Menschen, für Hochstapler und Möchtegernberufskrieger, für kriegsgeile Slummer und für Verzweifelte, die meinen ihre Probleme nur noch mit gemieteter Gewalt lösen zu können, ohne zu wissen, wie und wo sie solche Dienstleistungen in Auftrag geben können.
- Wasserverkäufer: Die Filteranlage, wenn sie denn einmal arbeitet, ist von miserabler Qualität. Wirklich gutes Wasser kommt daher aus Lieferungen, ein lokal offenes Geheimnis, was der Wasserhändler jedoch vehement bestreitet.
- Rettungskapsel: Diese alte Rettungskapsel dient seit ihrer Notlandung vor etlichen Generationen als Unterkunft und stellt selbst in ihrem verwitterten und kannibalisierten Zustand immernoch eine der stabilsten Strukturen in der Umgebung dar. Die richtigen Fähigkeiten voraussgesetzt, ließe sie sich sogar wieder raumtauglich machen.
- Ladeturm: Das Gerippe dieser Sternenbundkonstruktion, die einmal dem direkten Zugang zu den oberen Decks von Landungsschiffen diente, bildet Rückgrat und Ankerpunkt für ein ganzes Konglomarat aus Behelfsbauten. Würden diese geräumt, könnte die Anlage problemlos wieder ihrem ursprünglichen Zweck zugeführt werden, auch wenn alle Maschinen, die diese Aufgabe einmal unterstützt haben, längst demnontiert sind.
- Burg: Dieser primitive Bunker aus Steinbrocken und Beton ist der Sitz des lokalen Adligen und seiner „Garde“.
- The Fuelstop: Der Barkeeper dieser Kneipe ist ein gestrandeter Landungsschiffpilot, der, immer wenn er gefragt wird, mit dem nächsten Schiff wieder starten wird. Über seine Pilotenkünste kann außer ihm selbst zwar niemand etwas sagen, aber sein phänomenales Händchen für (Not-)Reparaturen ist allgemein anerkannt und mindestens ebenso gefragt wie seine Getränke (einfache Reparaturen – was bei ihm oft nur in einem oder mehreren Schlägen mit dem widerspenstigen Gerät oder Bauteil auf seinen Tresen besteht – sind für Leute, die ihm sympathisch sind, sogar im Preis der Getränke inbegriffen).
- Karge Felder: Spärliche, graue Gewächse kämpfen sich hier im Schutz notdürftiger Gewächshäuser aus dem Boden. Die einzelnen Anbauflächen sind scharf begrenzt durch die Grösse der zur Verfügung stehenden Plastikplanen.
- Uniformschneiderei: Als Ausgangsmaterial für die hier hergestellten Uniformen dienen hauptsächlich Lumpen. Auch billige Kühlwesten können hier zusammengenäht werden, wenn der Kunde das Material dafür stellt.


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Wundervoll!
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Gerngeschehen! Hat bloß ein bißchen länger gedauert als gedacht… (wobei das meiste zumindest konzeptionell schon früh da war, aber irgendwie…)
Schön auf jeden Fall, wenn es gefällt und immernoch nützlich ist.
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Cool! Da kann man einiges mitnehmen. Müsste echt mal was si-fi cyberpunkiges schreiben, das ist so ein bisschen mein Blindsport.
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Dann ist ein Blick auf Ogers Original sicher auch nicht verkehrt:
https://ogerhoehlen.blogspot.com/2019/10/der-monostichon-monster-faden-im.html?m=0
(Der Link führt auf die alte, verlassene Ogerhöhle.)