Die Kurzschrift des Gefühls – Musik und Rollenspiel noch einmal anders

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Musik und Rollenspiel ist auch so ein Thema, das immer wieder aufgeworfen wird, meist bezogen auf Musikuntermalung/-begleitung von Rollenspielrunden, teilweise mit Variationen wie Titel- oder Charaktermelodien, selten auch einmal (ein Steckenpferd von mir) mit Fragen zur Bedeutung von Musik innerhalb der Spielwelt.

Weshalb ich das Thema aber dieses Mal anschneide, hat einen anderen Grund. Heute ist mir nämlich sehr unvermittelt bewusst geworden, was für eine große Rolle Musik für mich in der Vorbereitung spielt. Obwohl ich das schon lange so praktiziere, ist mir tatsächlich erst heute klar geworden, dass es einen gar nicht unwesentlichen Teil meiner vorbereitenden Recherchen – speziell bei historischen und quasi-historischen (solchen mit klaren historischen Parallelen) Hintergründen – ausmacht, einschlägige Musik zu identifizieren und zu hören, letzteres sowohl bewusst und häufig dann auch begleitend bei der weiteren Ein- und Ausarbeitung.

Eventuell lohnt es sich, darüber in Zukunft noch weiter nachzudenken.


Aufgefallen ist mir das jetzt im Rahmen der Arbeit an einer Nordirlandumsetzung für The Red Star bei der Suche nach Liedern von Ulster Loyalists, die etwas mehr Überlegung erforderte als die nach Irish Rebel Music.

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